„Man kann Hüftdysplasie nicht heilen, sondern nur das Auftreten klinischer Symptome und das Fortschreiten der Krankheit hinauszögern oder die Schmerzen reduzieren. Je häufiger der Hund bestimmte Bewegungsabläufe ausführt, desto schneller verschleißt die Hüfte. Zu diesen Bewegungen gehören vor allem jene, die die Gelenke besonders stauchen, wie Treppenlaufen, Springen auf harten Untergründen und ähnliche. Man kann dem Hund mit frühzeitigem Erkennen und richtigem Umgang mit der Krankheit ein normales Leben ermöglichen.“ – Quelle Wikipedia

 

Angelika hat eine Schäferhündin. Ihr Name ist Aika und sie leidet an oben erwähnter Krankheit. Sie nimmt die Krankheit meistens stumm hin, man sieht es beim Laufen und manchmal kann sie nicht aufstehen. Aika lebt seit Jahren mit immerwährenden Schmerzen und erträgt sie tapfer, wie es nur wenige können. Trotzdem ist sie ein sehr freundlicher Hund, der aufs Wort folgt. Natürlich wollte Angelika ihre Schmerzen lindern und das, wenn möglich, ohne Chemie, die dem Hund sein Wesen rauben.

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Schreckhafte Blicke, immer wieder nach hinten schauen, Schweif einziehen, bei jedem Geräusch aufspringen, Lefzen lecken. Elisabeth lebt mit einem Border-Collie-Setter-Mix. Jetzt wird sich jeder nur denken „Um Gottes Willen, wer kreuzt einen Hütehund mit einem Jagdhund?“ Tja, die Natur in Griechenland macht das einfach. Dort kommt Jack nämlich her. Aus der Stadt in der Achilles lebte und genau das ist auch seine Sehne. Er ist extrem aufmerksam, laute Geräusche (Autos, Türen, Lachen…) verschrecken ihn und ihn jeden Tag toben zu lassen ist Gift für seinen Kopf. Ich bin Neo-Hundebesitzer und jeder sagte mir, dass er sich an das alles gewöhnen muss.

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So lebten die beiden mit ihren Hunden und wussten um das Leid des anderen. Angelika fand dann eine Methode, die fast Wunder versprach: Goldimplantate an den betroffenen Gelenken. Diese wirken entzündungshemmend und unterbinden das Schmerzgefühl. Dadurch bewegt sich der Hund wieder aus seiner ungesunden Schonhaltung und baut Muskelgewebe auf. Dies wiederum stärkt die geschwächten Gelenke.

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Bei Aika war die HD allerdings schon so weit fortgeschritten, dass eine komplette Schmerzfreiheit nicht mehr möglich war.

Bei Jack und seinem zarten Gemüt wurde es besser, wieder schlechter, wieder besser und so weiter. Von Gewöhnung kann man nicht sprechen, es ist eher Resignation, weil sich diese Geräusche einfach nicht vermeiden lassen.

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Sie wollten den Fellnasen helfen, kamen sich zum Teil hilflos vor, tauschten sich immer wieder aus und klagten sich stellvertretend für Aika und Jack ihr Leid. Da die beide eine sehr enge Bindung zu den Hunden haben, war die Verzweiflung über diese Hilflosigkeit bei ihnen groß. Oft beginnen die besten Ideen mit einem Klingeln und einem aufgeregten Schrei am anderen Ende der Leitung. Angelika war dran und erzählte Elisabeth in rasendem Tempo von ihrer Idee. „Wir machen Kekse für unsere Hunde und da geben wir CBD-Öl rein.“ Elisabeth dachte nur: “Aha.“ Denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinen blassen Schimmer, was CBD-Öl ist. Sie erklärte es ihr und irgendwie begann es in Elisabeths Hirn zu dämmern, dass sie bereits von so etwas gehört hatte. Elisabeth versuchte, Angelika zu bremsen, damit sie auch aufnehmen konnte, was sie ihr sagte. Daraus entspann sich ein langes Gespräch über die vielen Vorteile von diesem Öl und wie toll es werden würde, wenn Aika keine Schmerzen mehr hätte und Jack keinen Nervenzusammenbruch mehr bekommt, wenn Elisabeth ein Stift auf den Parkettboden fällt. Und weil sie nach dieser Unterhaltung beide so enthusiastisch waren, fragten sie sich natürlich sofort, ob es nicht auch andere Hunde gäbe, denen sie helfen können.

 

 

So wurde die Idee geboren – hier stehen wir nun und können nicht anders.